Rot-Weiß bewirbt sich für zweites Regionalliga-Jahr

Antworten
Benutzeravatar
Havoc
Beiträge: 783
Registriert: Dienstag 5. Februar 2019, 18:19

Rot-Weiß bewirbt sich für zweites Regionalliga-Jahr

Beitrag von Havoc » Montag 18. Mai 2020, 13:43

Quelle: Facebook

Es brechen die Tage der Entscheidungen an in der Fußball-Regionalliga Südwest: Bis Freitag konnten sich die Vereine für die Saison 2020/21 bewerben, und kurz nach dem außerordentlichen DFB-Bundestag am Montag, 25. Mai, wird aller Voraussicht nach Klarheit herrschen, ob die Saison abgebrochen und wie dann mit der Abstiegsfrage umgegangen wird. Sollte es keine Absteiger geben, wird TuS Rot-Weiß Koblenz in den Genuss einer zweiten Chance kommen. „Sportlich hätten wir dann natürlich großes Glück gehabt, aber wir wollen es im Falle eines Nichtabstiegs definitiv besser machen und die Möglichkeit nutzen", sagt der Sportliche Leiter Christian Noll ebenso demütig wie entschossen. Am Donnerstag traf der Vorstand des Gesamtvereins die Entscheidung, ein zweites Regionalliga-Jahr angehen zu wollen.

Die aktuellen Verordnungen der für die Regionalliga Südwest relevanten Landesregierungen Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen und Bayern über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus sehen weiterhin umfassende Beschränkungen vor, die die Austragung von Fußballspielen unterhalb der 3. Liga flächendeckend nicht möglich machen. Eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs der Regionalliga Südwest ist damit auf unabsehbare Zeit rechtlich nicht möglich. Die Spielkommission und die Gesellschafterversammlung der Liga haben sich der spieltechnischen Situation und der Wertung der Runde längst angenommen. Ihr Vorschlag sieht unter anderem vor, den direkten Aufsteiger in die 3. Liga anhand einer Quotientenregelung (eingespielte Punkte werden durch die absolvierten Partien geteilt) zu ermitteln und keine Mannschaft absteigen zu lassen.

„Alternativ wäre auch denkbar, den Aufsteiger anhand der Vorrundentabelle zu ermitteln. Dafür spricht, dass dann grundsätzlich einmal jeder gegen jeden gespielt hätte. Die Quotienten-Regelung hat demgegenüber den Vorteil, dass jedes ausgetragene Spiel angemessen berücksichtigt werden kann und dies der Absolvierung sämtlicher Meisterschaftsspiele, wie es ursprünglich vorgesehen war, näher kommt", schildert Regionalliga-Südwest-Geschäftsführer Sascha Döther. In beiden Fällen hätte der 1. FC Saarbrücken die Nase vorne. Bezüglich des vorgeschlagenen Nichtabstiegs sagt Döther: „Ein Abstieg wiegt in der Regel schwerer als ein Nichtaufstieg und sollte daher nicht auf Grundlage einer Quotienten-Regelung erfolgen. Dies hat zur Folge, dass im darauffolgenden Spieljahr aufgrund der Aufstockung ein verschärfter Abstieg erfolgen muss, was aber vertretbar erscheint." Zu diesen Punkten haben die Vereine und Kapitalgesellschaften bis Montag, 18. Mai, die Möglichkeit, Stellung zu beziehen. „Auf diesem Wege wird keine Beschlussfassung erfolgen. Vielmehr sind wir an den Argumenten interessiert, die unsere Gremien bei ihren Entscheidungen berücksichtigen werden. Die Entscheidungen treffen dann die Gremien der Regionalliga Südwest", erklärt Sascha Döther.

Antworten